Australien (..ach Oz, was wärst Du ohne all die tollen Abenteuer?)

Veröffentlicht auf von Sven

Hallo aus OZ, Down Under oder auch Australien genannt,

 

hier in OZ habe ich mein Backpackerleben - 10er Dorms z.B. - an den Nagel gehängt und durfte 5 Wochen lang in einem gemütlichen Dachzelt auf einer Matratze sozusagen im Doppelzimmer schlafen….

Wie vor 6 Jahren hab ich Daniel aka Ranger Rick besucht, mit dem ich dieses mal 5 ganze Wochen durch Australien gefahren bin.  Eigentlich war geplant mit Daniel nach Melbourne zu fahren, dort Weihnachten mit seiner Freundin zu verbringen und dann in Queensland nach Brisbane von wo ich dann wieder weiterfliegen sollte.

Aber nachdem das Wetter in Australien dieses Jahr sehr ungewöhnlich war, mussten wir unsere Reiseroute vor der Fahrt  und während der Fahrt ändern.

Also ging es von Alice Springs wo wir uns getroffen haben, nach Südaustralien, entlang an der Küste nach Westaustralien und dann zurück durch die Wüste nach Alice Springs… aber der Reihe nach, 10.000km sollen ja irgendwie mehr zum erzählen geben!

Unser erstes Ziel waren die Breakaways südlich von Alice Springs. Die meiste Zeit ging es auf dem „Central Higway“ gemütlich mit 110km/h Richtung Süden. Gegen Abend haben wir die Breakaways erreicht und sind dabei beinahe über meine erste Brown Snake gefahren.

Nachdem ich ja vor 6 Jahren eine 2 – 2,5m lange Tiger Snake gesehen habe war ich natürlich auch dieses mal scharf darauf Schlangen zu sehen.

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang hatten wir die Autos so geparkt das der Wind nicht mein Zelt wegbläst und wir in Ruhe kochen konnten.

Breakaways 03

Ach  ja Zelt, die erste Nacht hab ich in einem eigenen Zelt geschlafen das Ranges Freundin uns die erste Nacht begleitet hatte.  Ganz wohl war mir ehrlich gesagt nicht dabei, da es keine 500m weg war wo wir beinahe die Brown Snake überfahren haben…

Aber wie immer im Leben, die Furcht ist meistens Größer als die reale Gefahr. So konnte  ich am nächsten Morgen die herrliche Aussicht über die Breakaways genießen.

Breakaways 04

Breakaways 05

 Nach dem Morgen hieß es dann Abschied nehmen und der der Männer - Offroad - Urlaub konnte beginnen.  Erstes Ziel William Creek… vorbei an Coober Pedy der Opalstadt ging es auf unsere erste Schotterstraße.

William Creek 01

Es hat auch nicht lange gedauert und wir haben unseren ersten Road Train gesehen, der uns wie so oft danach auch noch in den Straßengraben hat fahren lassen.

William Creek 02

Denn eines will man nicht auf den Schotterstraßen im Outback! Das ein Road Train in den Schotter fährt und Faustgroße Steine aufwirbelt die einem die Windschutzscheibe einschlagen.

Danach war die Straße frei und wir konnten gemütlich vor uns hin cruisen…

William Creek 03

Und hier durfte ich schon mal den ersten Eindruck bekommen wie grün das Outback ist.

William Creek 06

Normalerweise hat das alles hier die Farbe des großen Busches in der Mitte. Daniel hat mir Bilder gezeigt…. Es sieht wirklich anders aus. Aber es sollte noch besser kommen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp und einer Weiteren Meat-Pie in einem Pub unterwegs (sowie ein Wenig Outback-Überlebens-Schulung)…

William Creek 09

… ging es dann weiter unserem Tagesziel entgegen. Und dazu mussten wir immer wieder mal Überschwemmte Straßenabschnitte überqueren… ach ja!!!.. ich hab Euch ja noch gar nicht die Frage beantwortet warum wir wegen des Wetters die Reiseroute ändern mussten! (oder schon selber drauf gekommen ;)...wenn nein, hier die Erklärung…

Grüne Wüste = Wasser + Sonne,

oder anders ausgedrückt. In diesem Jahr regnet es so extrem viel in Australien, dass viele Seen die seit 15 Jahren kein Wasser hatten über ihr Ufer treten und Straßen teileweise unbefahrbar sind, da sie entweder überflutet sind und man ein Boot braucht, oder noch so feucht sind das man ein Panzer brauch um sich durch den 1m dicken Schlamm zu wühlen. Leider hatten wir mit dem Mercedes 300TD von Daniel beides nicht zur Hand  - war aber auch dafür wesentlich bequemer - und daher war es tägliches Ritual im Internet oder den Raod- Häusern nach der Wettervorhersage  und den Straßenbedingungen zu fragen.

William Creek 12

Die waren hier nicht allzu schlecht, schlimmeres sollte noch kommen ;) So konnten wir die Zeit nutzen und uns andren Ideen widmen :)

William Creek 13

Ich frage mich ob unsere Namen knapp 3 Monate später immer noch da liegen…  aber ich vermute fas ja ;)

Gegen Spätnachmittag haben wir dann William Creek erreicht und konnten erst mal ein gemütliches Bad in der lauwarmen Quelle genießen.

Am nächsten Morgen ging es dann am Lake Eyre vorbei nach Leigh Creek. Lake Eyre ist ein solcher Kandidat… leider war die Straße zum  See selbst noch unter Wasser so dass wir nur am Rand parken konnten wo sich das Wasser schon zurückgezogen hat.

Leigh Creek 01

Und da es Nachmittag war und es um die 35Co hatte haben sich hier auch andere Lebensformen in den Schatten zurückgezogen ;)

Leigh Creek 04

Irgendwie erinnerte mich der See an Bolivien als ich im Salar de Uyuni war… gleiches Foto, nur 12.000km Fluglinie dazwischen ;)

Leigh Creek 05

Nach Leigh Creek war unser nächstes Ziel die Flinder Ranges…  und der Weg dorthin war schon etwas atemberaubender als das bisherige…  hindurch durch ausgetrocknete Flussbette, über Bergketten und über Straßenschäden durch Auswaschungen.

Flinders 01

Nach 3 Std. Schweißtreibender Arbeit für Daniel am Steuer und mich an der Videokamera hatten wir uns erst mal eine Pause in einem kleinen netten Pub verdient in dem man allerlei Kuriositäten finden konnten (…und damit meine ich nicht nur die Leute wie die nette Insektendoktorandin)

Flinders 02

…könnte fast schwäbisch sein ;) Danach ging es auf eine Aussichtsplattform von der man einen guten Überblick über die Flinders hat…

Flinders 03

Und hier wurde mir wieder einmal klar was mir so an Australien gefällt… das Gefühl dieser unendlichen Freiheit…. Kilometerweit nichts als Abenteuer ;)

Flinders 05

Gegen später sind wir dann auf einen Campingplatz um am nächsten Morgen einen kleine 3 Std. Spaziergang zu einem weiteren Aussichtspunkt zu machen von wo man aus die Größe des Vulkankraters sehen kann der eine Teil der Flinders ausmacht.

Flinders 10

Danach ging es ab an die Südküste einen Freund von Daniel besuchen und etwas wild campen am frischen südaustralischen Meer….

Streaky Bay 01

Naja, Daniel war es zu kalt, ich hab mich sauwohl gefühlt bei 22-25Co Wobei ins Wasser wollte ich dann auch nicht. erstens zu kalt (sogar mir) und zweitens, naja…

Streaky Bay 05

Nach einem netten Videoabend (der mir schon etwas Vorgeschmack auf das kommende geben sollte) ging es dann am nächsten Morgen auf zum ersten großen Offroad-Abenteuer: „ Dem Googs-Track“….

Der Googs-Track ist eine Allradstraße, die so auch deutlich nur für Allradautos gekennzeichnet ist…

Googs Track 02

Aber was sind schon Schilder und Gatter…

Googs Track 01

… wenn man einen höher gelegten Benz hat ;)

Also Luft ablassen…

Googs Track 04

… und los geht der Spaß…

Googs Track 03

…aber seht am besten selber ;)

 

 

 Nach all dem Abenteuer und der harten Arbeit für den Benz und Daniel (aber auch für den Kameramann ;) gab es erst mal eine Belohnung.

 

Googs Track 09

Man soll ja nicht knausern beim Essen und so dachten wir das ist eine gute Gelegenheit den Erfolg des Tages kulinarisch zu feiern.

Ihr fragt Euch vielleicht wie wir das Ding hierher bekommen haben. Zwei Glückliche Umstände führten  dazu.

Der erste lag an Daniels Kühlschrank im Auto der mit 12V läuft. Den hatte er sich ein paar Monate vorher gekauft, da er wenn er in Alice Springs einkaufen muss 500km nach Hause zurück fahren muss…. (RICHTIG gelesen!!! à 500km zum einkaufen, einfach!!!)… das wär so als ob wir nach Milano (Italien) zum Kaffee fahren… naja und da ist das tiefgefrorene Fleisch schon mal aufgetaut bevor es den Kühlschrank zu Hause sieht ;)

Der andere Umstand ist das Daniels Auto egal wo man in OZ ist Aufmerksamkeit erregt. Fast jeden Tag kommt jemand und „bewundert“ das Auto und das Dachzelt…oft hört man…“ach ja der gute alte 300TD…. gutes Auto, hatte ich auch mal... und was ist das? ...wirklich…? ein Zelt, dachte das sei die größte Kühlbox die ich je gesehen hab…“

So war es auch an diesem Morgen als uns Wayne ansprach der gerade von seinen Langusten-Käfigen zurück kam.

Eigentlich waren sie einem Freund versprochen, der wollte Sie aber nicht mehr, so haben wir ihm die 2x ca 1,7 und 1,5 Kilo schweren Langusten abgekauft. Das 3,2kg Monster war dann doch zu groß für unseren Kühlschrank… gekocht hat er sie für uns und dazu noch gleich zwei Abalone Schnecken geschenkt und uns in seinem Haus duschen lassen… sehr netter Kerl :)

Nach dieser Stärkung und einem netten Lagerfeuer ging es erst mal ins Bett um am nächsten Morgen die Aussicht vom Dachzelt aus zu genießen… wer will da noch sagen das Glück der Erde liegt nicht auf dem Rücken der… äääh…  eines Autos… oder so ähnlich ;)

Danach ging es wieder denselben Weg zurück den wir gekommen waren. Der Umweg wäre sonst zu groß geworden. Danach ging es  auf eines der langweiligsten Stück Straße die man sich vorstellen kann.  146,6km flach gerade aus…. Das Nullabour Plain… (das längste gerade Stück Straße in OZ und wenn man auf die Schienen geht kann man das Ganze auf 498km ausbauen und hat das längste gerade Stück Eisenbahnstrecke der Welt…)…. oh man wie langweilig… aber doch irgendwie wieder faszinierend für einen Europäer für 146,6km das Lenkrad fast zu vergessen…

Nachdem wir das im Halbschlaf hinter uns gebracht hatten haben wir erst einmal an der Küste übernachtet und sind am nächsten Tag nach Norseman gefahren um dort die Super-Pit-Mine zu besichtigen. Die Super-Pit ist eine der größten wenn nicht sogar die größte Goldmine in Oz…

Norseman 02

Die meisten Zahlen hab ich vergessen, aber sie waren ALLE gewaltig,  ob vom Reifen für die 270t Trucks der pro Stück so um die 35.000,- AUD kostet, oder das 24h am Tag betrieb ist in der Mine usw.

Eines war aber jedoch winzig… der Preis für die Besichtigung, da die umsonst war ;) Wir hatten riesen Glück da jeden dritten Sonntag im Monat die Mine diese Tour umsonst macht… genau an dem waren wir in der Stadt …. :)

Abends ging es wieder mal auf einen Campingplatz den Sonnenuntergang genießen…

Norseman 01

Am nächsten Tag ging es auf unseren nächsten 4WD – Track den Holland Track…

Holland Track 01

Hier auf dem Bild kann man jetzt schon besser sehen wie grün alles ist. Das schöne was mich während all der Tage in OZ fasziniert hat, war die Kombination aus roter Erde, blauem Himmel und grünen Sträuchern… einfach genial. Der Holland Track wurde während des Goldrausches angelegt und ist nicht ganz so brutal wie der Googs Track, dafür aber immer wieder abwechslungsreich in Farben…

Holland Track 04

Oder Seitenausflügen zu historischen Stätten…

Holland Track 03

Und unsere kleinen Freunde waren auch immer dabei ;)

Holland Track 05

Aber seht selber…. 

 

 Und da es dort keine Campingplätze gibt hieß es einmal wieder wild campen… welch Stille :)

Nach 2 Tagen auf dem Track ging es dann weiter Richtung Westen, immer wieder auf der Flucht vor dem Regen… leider hatten wir in dieser  Nacht Pech und es hat auf dem Campingplatzes ordentlich geregnet… wobei andere waren vor darüber. So hat uns die Campingplatzwärterin gesagt, dass es seit mehr als einem Jahr nicht mehr geregnet hat und sie schon froh über den Regen wäre. Verständlich ;)

Am nächsten Morgen war das Wetter nicht viel besser immer wieder mal kleine leichte Schauer und so war der Wave-Rock nicht gerade das Highlight für Daniel und mich. Naja ich hab wenigsten versucht noch Spaß zu haben…

Korrigin 02

… aber andere ;)

Korrigin 03

Egal, wir waren ja sicher dass wir an der Westküste gutes Wetter haben werden… und so war es auch… Lancelin war unser Kurort nach all der Fahrerei und eine kleine Heimat für Weihnachten und Silvester.

Lancelin 20

Die Lodge war schon wie vor 6 Jahren voll mit netten Travelern aus aller Welt mit denen man eine gute Zeit verbringen konnte. Und lecker Essen …

Lancelin 21

Da der Wind dieses Jahr leider schlecht war konnten wir an Weihnachten nicht windsurfen und mussten uns die Zeit anders vertreiben ;) Sie es mit Schattenspielen….

Lancelin 07

… oder Buddelspielen ;)

Lancelin 09

Und ein Ausflug zu den Pinnacels war dann auch noch drin an einem windfreien Tag

Lancelin 11

Aber zum Glück gab es auch Tage mit Wind :)

Lancelin 15

… na wer is das !? …leider war mein Fotograf mit quatschen mehr beschäftigt wie mit fotografieren, so das leider coole Bilder wie dieses nicht von mir zu sehen sind… (trotzdem Danke Matt)

Lancelin 16

Und wenn Daniel oder ich nicht auf dem Wasser war, naja… relaxen muss man ja auch mal ;)

Lancelin 18

… und danach ging es dann wieder aufs Brett auch wenn es keinen Wind gab…

Lancelin 22

Aber leider hatte auch Lancelin wieder ein Ende nehmen müssen, da vor uns noch ca. 3.000km Heimweg lagen. Aber ein Stück Lancelin haben wir dann doch für ein paar Tage noch mitgenommen. Dörte, irgendwie fanden wir sie lustig und sie hat spontan beschlossen mit uns zu kommen.

Lancelin 17

...frohe Ostern ;)

Es gibt aber auch schönere Bilder von Dörte, z.B. beim Sonnenuntergang vor Geralton als wir wieder einmal wild gecampt haben…

Geralton 06

Wobei nicht jeder mit kochen, oder vorbereiten ausgelastet war und sich etwas mit moderner Kunst betätigen musste, um die Zeit tot zu schlagen…

Geralton 04

Naja, eben nicht jeder hat Kunstgeschmack ;)

Geralton 03

Aber was uns allen gefallen hat war unsere Privat-Tour zu einer Pinguin-Kolonie (gell Dörte ;).

Geralton 08

Normalerweise fahren die Touren nur am Morgen, aber der Skipper ist mit uns doch am Nachmittag nochmal rausgefahren und so hatten wir das Boot (durfte sogar heim fahren) und die Pinguine für uns alleine.

 Von Geralton ging es dann weiter an der Küste entlang Richtung Norden bis wir zum Kalbarri National Park kamen.

Kalbarri 01

Dort haben wir dann nochmal zusammen 3 Tage relaxt und Thomas besucht den wir aus der Lancelin Lodge kannten.  Auf dem Programm stand Kanu fahren…

Kalbarri 11

Pelikane füttern und eine Wanderung durch den Nationalpark…

Kalbarri 06

Naja, zumindest war es geplant. Aber nach einem von sieben Kilometern haben wir aufgegeben. Bei über 40Co im Schatten (und das ohne Schatten) macht wandern nicht wirklich viel Sinn…

Wobei wenn wir weiter gelaufen wären hätte es uns 1 Std. später doch etwas abgekühlt ;)

Kalbarri 10

Tja… und dann hieß es Abschied nehmen von Dörte, Thomas und der Küste…  zurück in die grüne Wüste war das Motto…

Mt Magnet 02

Unterwegs haben wir in mehreren Aborigine Kommunen halt gemacht um dort auf den Campingplätzen zu übernachten…

Bilder habe ich bewusst keine gemacht, außer von Roadtrains, etc.

Laverton 1

In Laverton waren wir in meiner ersten Kommune und es war interessant die Parallelität zwischen den Townships in Südafrika und dem Aborigines Kommunen zu sehen.

Wobei die Ursache oder wenn man so will, das Problem ein völlig anderes ist… Hab mich Daniel lange darüber unterhalten… warum es so ist wie es ist, was man machen kann um es zu verbessern, usw….

… ach ja ich sollte vielleicht sagen das der Grund warum Daniel 500km zum Supermarkt fahren muss der ist, das er in solch einer Kommune lebt und dort die Aborigine Kinder und der Schule unterrichtet.

D.h. ich hatte damit einen sehr kompetenten Ansprechpartner ;)

Die nächsten Tage führten uns nun immer weiter wieder Richtung Zentrum, mit wild campen, Lagerfeuern

Warburton 04

…und herrlichen Sonnenuntergängen.

Warburton 03

Eine unserer nächsten Stationen war Docker River. Daniel hatte dort gearbeitet bevor er zu seinem jetzigen Arbeitsplatz gewechselt hat.

Kurz vor Docker haben wir eine Wetterstaton besucht…, es war sehr interessant zu erfahren dass z.B. alle Wetterstationen weltweit 4x am Tag um die gleiche Zeit diese Ballone steigen lassen…

Docker River 02

… damit jeder (Fernsehsender, Fluglinien, etc.) zeitglich seine Wetterdaten hat…. natürlich haben wir auch nach der Wettervorhersage gefragt ;) Danach ging es erst mal wieder auf die Straße nach Docker…

Docker River 04

 In Docker selber haben wir eine kleine Wanderung auf eine der Hügel unternommen um die Aussicht auf die umliegende Landschaft zu genießen… 

Docker River 05

Abends gab es dann wieder wild campen,…

Docker River 10

… und Lagerfeuer…

Docker River 07

Am nächsten Morgen ging es dann wieder weiter um DIE ZWEI Wahrzeichen von Australien zu besuchen… erstes Ziel…

DIE OLGAS…

Yulara 03

Ich hab mir die Olgas recht klein vorgestellt, aber als wir noch ca. 30km entfernt waren und dieses Foto gemacht haben dachte ich mir das sie doch ein wenig größer sein müssen als ich mir das gedacht hatte. Gleiches gilt für ZIEL ZWEI: den Uluru oder besser bekannt als Ayers Rock, der ebenfalls größer ist als ich dachte…

Yulara 07

.. zumindest wenn man davor steht und nach oben sieht ;) Aber auch wenn man Ihn umrundet. Es gibt einen Wanderweg für den ich ca. 2,5-3 Std. gebraucht habe… abends war es leider sehr bewölkt so dass wir den Sonnenuntergang nicht wirklich genießen konnten. Daher haben wir beschlossen noch eine weitere Nacht hier zu bleiben… und siehe da… am nächsten Tag sah der Sonnenuntergang doch schon besser aus…

Yulara 11

Doch diese herrliche Kombination aus Blau, Rot, Grün und Gelb sollte nicht so schnell aufhören. Unser nächstes Ziel war der Kings Canyon, nicht so bekannt wie die beiden zuvor, aber definitiv nicht weniger sehenswert!

Kings Canyon 01

Nach einem steilen Aufstieg sind wir dann eine ganze Weile auf dem Plateau gewandert… und an dem Tag war das Wetter wirklich perfekt dafür…  

Kings Canyon 04

Die Aussicht von oben in den Canyon war herrlich…

Kings Canyon 06

Tja und dann ging es zu unserem letzten Ziel, den West MC Donnels. Wir hatten geplant wieder einmal zu beweisen dass man einen 4WD-Track auch mit dem Benz fahren kann.

West Mc Donell 03

Allerdings haben wir in diesem Track unseren Meister gefunden. Er hat schon sehr spannend angefangen, denn die ersten Wasserüberquerungen waren von Beginn an schon am Limit für den Benz mit ca. 50-60cm. Wassertiefe… 

West Mc Donell 06

Dann ca. 6km vor dem Ziel haben wir in einer welligen Sandbank den Unterboden vorne eingebeult, den Auspuff bzw. beide Lagergummis abgerissen und waren uns nicht sicher ob die Niveauregulierung den Geist aufgegeben hat. Ebenfalls waren wir nicht sicher ob der Kühler etwas abbekommen hatte…  daher, erst mal Pause machen und nachdenken was zu tun ist…

West Mc Donell 05

Naja, eigentlich hätten wir schon Lust gehabt bis zum Ende zu fahren und im Palm Valley zu übernachten, allerdings hatten wir beide einen Flug in 3 Tagen und wenn uns wirklich das Auto morgen nicht mehr anspringt, oder überhitzt… dann warten wir hier mal 2-3 Tage bevor irgendein Auto vorbei kommt… daher war die logisch richtige Entscheidung die Sicherheitsvariante….  Den Schaden so gut wie möglich mit Bordhilfsmitteln reparieren, umdrehen und  in der Nähe der Zivilisation bleiben wo das Auto nicht über Gebühr belasten wird damit es uns auch sicher nach Alice Springs zurück bringt…. oder wir es schnell reparieren lassen können.

So haben wir diese Nacht 100km außerhalb von Alice Springs an einem Wasserloch übernachtet, das wir am nächsten Morgen für einen kleinen Schwimmgang genutzt haben.

Tja und dann gings schon wieder nach Alice Springs auf den Campingplatz für eine Nacht und mit dem Flieger am nächsten Tag weiter….

 

Generell muss ich zum Abschluss sagen dass wir mit dem Wetter echt Glück  hatten. 2 Tage Regen in 5 Wochen, wenn andere Teile von Australien absaufen und den Notstand ausrufen! Da hat man nichts zu beklagen, oder?

 

Euer Sven

p.s. ach ja.. Ihr wollt bestimmt wissen wie es nach Oz weiter ging…. klar doch ;) … aber erst im nächsten Artikel wo es für mich auf die Spurensuche  von Tom Sallack alias „Magnum“ geht… wobei…. neeee eigentlich geh ich nur windsurfen in Hawaii ;)

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M
<br /> <br /> Hi Sven,<br /> <br /> <br /> schöner Artikel! Nach deinen Erzählungen bekommt man richtig Lust auf Australien :-)!<br /> <br /> <br /> Dir noch eine schöne Zeit!<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> <br /> Melli<br /> <br /> <br /> <br />
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