Annapurna Circuit (... oder einmal nach Oben - 5416m -und dann wieder runter...)

Veröffentlicht auf von Sven

Tja und dann ging es bergauf,

mit dem Bus sind wir erst nach Besi Sahar gefahren um von dort die erste Etappe zu laufen. Ich könnte jetzt jeden Tag einzeln beschreiben, aber ich versuche das ganze abzukürzen. Also hier die Zusammenfassung:

Wandertage insgesamt:            19 Tage

Anfangshöhenmeter:               820m

Maximale Höhe:                   5416m

Höchste Temperatur:              27 Grad (plus)

Niedrigste Temperatur:           17 Grad (minus) bei Nacht

Stärksten Kopfschmerzen:         ging eigentlich immer

Stärkste Schwächerscheinung:     Lower Pisang (3200m)

Aber doch ein bischen ausführlicher im Text. Der Anfang des Treks war nicht so interessant da wir die erste n2 Tage viel entlang an einer Straße gelaufen sind und immer wieder Verkehr hatten der viel Staub aufgewirbelt hat. Auch die Landschaft war nicht besonders. Schön aber eben nicht wow...

Nach dem 3ten Tag gab es dann keine Straße mehr und wir haben mehr und mehr Esel gesehen..

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Esel und Scherpas sind die einzigsten Transportmittel die man dann noch hat. Und dieses Scherpas sind ware Helden bzw. Giganten des Transports...

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Mein Rucksack hat ca. 10-11kg gehabt als wir los sind und ich hatte damit zu kämpfen. Aber diese Scherpas... unglaublich. Den mit dem Mast hab ich gar nicht gefragt, aber ein anderer sagte das er ungefahr 80kg auf dem Rücken hat...

Apropo Leute: Das lustig war das wir (Manu und ich) zu zweit los sind um am Ende zu 9. den Trek beendet haben.

Daher werdet Ihr auf den Fotos immer wieder mal verschiede Leute sehen. Da sind Alice, Hugo, Basti, Chuli, Sarah, Diane, Rob, Jam (Träger), Ram (Guide)

An der Stelle nochmal Danke an Alice und Manu die mir auf dem Trek sehr geholfen haben. Ohne die beiden hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft. Manu hat mir nämlich ca. 1kg Gepäck nach ein paar Tagen abgenommen (wann beschreibe ich noch) und Alice hat mir ihre Wanderstöcke geliehen.

Nach ein paar Tagen hat die Landschaft gewechselt und wir haben die ersten Schneebedeckten Gipfel gesehen. Die Tage zuvor war alles zu dießig.

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Ab da hatten wir auch Glück mit dem Wetter und der tägliche Regen abends war zu Ende und wir hatten den ganzen Tag Sonnenschein...

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An einem dieser super schönen Tage war es auch das mir der Berg ganz deutlich klar machte das man es nicht übertreiben soll. In Lower Pisang nach 3 Tagen mit je 7-8 Std. bergauf und bergab machte mein Körper schlapp. Es ging einfach nichts mehr. Ich bin mittags um halb 5 mit Schüttelfrost ins Bett gefallen weil ich keine Energie mehr hatte meien Körper warm zu halten. So ausgepowert war ich.

Zum Glück waren wir da schon mit Hugo & Alice zusammen die sich um mich gekümmert haben mit Hühnersuppe und Elektrolyten. Das halbe Glas Erdnussbutter hat auch geholfen das ich an dem Abend gegessen habe....

Am nächsten Tag war es wieder eingermaßen ok und ich konnte die 4 Std. bis nach Manang laufen wo wir uns alle verabredet hatten (manche waren schon vorgelaufen) und eh einen Tag zur Aklimatisierung auf 3600m verbringen wollten. War hart, aber es ging... und das Manu mir mein Tagebuch und meien Kulturbeutel abgenommen hat hat auch geholfen.

An unserem „freien“ Tag sidn wir dann ein bischen herumgelaufen, aber nicht zu viel weil meine Knie angefangen haben zu schmerzen.

Abends war Vollmond und ich konnte nicht wiederstehen.

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Generell muß ich sagen ar die Aussicht rund um Manang sehr gut...

Am nächsten Tag sidn wir dann auf zum „Tilicho Lake“ – dem höchsten See der Erde. Der Weg dorthin war der helle Wahnsinn. Wir hatten die ganze Zeit Gletscher neben uns und schneebedeckte Gipfel... was kann man schöners haben an seinem Geburtstag. Jo das war der 01.04. :-)

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Das unschöne war das wir über eine Stunde durch eine erdrutschgefärdete Gegend laufen mußten.  Das war teilweise echt knapp. Ca. 10 - 15cm Weg und links von Dir geht es 400m runter und über Dir hängt das Geröll so lose das es jeden Moment abrutschen kann. Zum Glück ist aber keinem was passiert... !!!

Am nächsten Morgen ging es dann zum See. Leider konnte ich nicht mit, da meine Knie so weh getan haben das ich gesagt habe die 1000m hoch und wieder runter und dann zurück 3Std. in die Nähe von Manang nicht schaffe. Leider habe ich damit auch den ganzen Schnee da oben verpaßt :-( Egal ich kann ja wieder kommen...

Tja dann ging es wieder zurück, vorbei an Scherpas die mit Ihren Zelten auf über 4200m leben und deren Yaks bis nach Thorang Phedi auf 4450m Höhe wo wir dann übernachtet haben um am nächsten Tag den Pass zu stürmen.

5416m!!!! man das war hart... erst 1000m hoch dann 1600m wieder runter... !!! aberd ie Muehe hat sich gelohnt... was fuer ein Erlebnis !!!!

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„Unten“  - was immer noch 3600m waren - angekommen gab es erst mal für alle Yak-Steak als Belohnung zum Abendessen. Danach ging es nach Kagbheni meinem persönlichen Favouriten auf der Tour. Dieses Dorf ist zu schön.... und sooo grün.

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Ebenfalls ist es das Tor nach China in den „Upper Mustang“ Das Tal sah vielversprechend aus aber bei 500,- USD Reisgenehmigung – die man nur in Kathmandu bekommt – war das Thema schnell erledigt.

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Also ging es Richtung Ende des Trips in Jomson. Wir haben gesagt das wir von da mit dem Bus fahren wollen da es von dort an meistens wieder an einer Straße entlang geht und es serh Windig in dem Tal ist.

Auf halber Strecke haben wir aber den Bus wechseln müßen und haben usn spontan entschieden den Rest zu laufen. Das war auch recht schön da es nciht an der Straße entlang war...

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... und ich sonst wahrscheinlich nie in meinem Leben auf einem Jeepdach mitgefahren wäre der mitten durch die Berge fährt.

Von Tatopani wo wir wieder einen Tag relaxt und die heißen Quellen genossen haben, sind wir dann wieder 3 Tage quer Richtung Pokhare gelaufen.

In Poonhill haben wir dafür auch eine schönen Sonnenaufgang genießen können.

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Der Weg zurück ins Tal nach Pokhara  ging nochmal auf 2200m Höhe und dann wieder runter auf 1200m. Allerdings muß ich sagen das dies einer der besten Abschnitte des Treks war. Wir sind einen Tag lang durch einen alten Wald gelaufen, das ich gedacht habe mitten in Herr der Ringe zu sein. Dieser Wald war einfach unglaublich schön !!!

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Tja, und dann ging es mit dem Bus den Rest zurück nach Pokhara wo es ert mal eine heiße Dusche gab und eine Rasur. Allerdings nur für den Kopf; der Bart bleibt erst mal eine Weile :-)

Generell als Fazit muß ich sagen der Trek mit seinen 19 Tagen war eine der härtesten und schönsten Sachen die ich in meinem Leben gemacht habe...

Und ich hoffe für Euch eine schöne Geschichte...die nächste kommt dann aus Kathmandu

 

Euer Sven

 

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Veröffentlicht in Nepal

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